Platform as a Service
SMA

Service Management Appliance

Die Hardware steht bei Ihnen – die Verantwortung für den Betrieb liegt bei uns.

Die Service Management Appliance ist eine vollständige Server-Umgebung in Ihrem Haus: Rechenknoten, Storage, Switch und Firewall, aufeinander abgestimmt und in einem Schrank zusammengefasst. Betrieben wird sie aus der Ferne von uns. Das ist der Weg, wenn Daten aus technischen Gründen dort bleiben müssen, wo sie entstehen – und Sie sich trotzdem nicht um Wartung, Updates und Datensicherung kümmern möchten.

PatchpanelFirewallSwitchRechenknotenStorageUSVReserve
Schematischer Aufbau: Firewall, Switch, Rechenknoten, Storage und Notstromversorgung als abgestimmte Einheit – die konkrete Bestückung richtet sich nach Ihrem Bedarf.

Wann passt SMA?

Wenn die Daten am Standort bleiben müssen.

Es gibt Anwendungen, bei denen der Weg ins Rechenzentrum der falsche ist: große Dateien, die den ganzen Tag über bewegt werden, Maschinen und Geräte, die im selben Netz erreichbar sein müssen, oder Fachverfahren mit spürbarer Reaktionszeit. Dann steht die Technik am besten dort, wo gearbeitet wird – nur eben ohne dass jemand bei Ihnen im Haus dafür zuständig sein muss.

Spricht für SMA

  • Große Datenmengen werden lokal erzeugt und verarbeitet
  • Kurze Reaktionszeiten am Arbeitsplatz sind spürbar wichtig
  • Geräte, Maschinen oder Fachanwendungen brauchen dasselbe Netzsegment
  • Ein geeigneter Raum mit Strom und Kühlung ist vorhanden oder herstellbar

Eher nicht, wenn

  • Es fehlt ein Raum, der abschließbar, gekühlt und notstromfähig ist
  • Auf die Anwendung wird überwiegend von außerhalb des Standorts zugegriffen
  • Der Standort ist ein Provisorium oder wird absehbar aufgegeben

Leistungsumfang

Was in SMA enthalten ist.

Abgestimmte Hardware

Rechenknoten, Storage, Switch und Firewall werden als Einheit ausgelegt und in Betrieb genommen – kein Zusammenstellen aus Einzelteilen.

Virtualisierung

Als Unterbau kommt Proxmox oder VMware zum Einsatz. Ihre Systeme laufen als virtuelle Maschinen und lassen sich verschieben, sichern und zurückholen.

Backup lokal und ausgelagert

Die Sicherung läuft lokal für den schnellen Zugriff und auf Wunsch zusätzlich in unser Rechenzentrum – damit die Kopie nicht im selben Gebäude liegt wie das Original.

Firewall und Netztrennung

Server, Arbeitsplätze und Gastzugänge werden getrennt geführt. Den Übergang ins Internet regelt eine Firewall, die wir mitbetreuen.

Fernwartung durch uns

Updates, Überwachung und Störungsbearbeitung übernehmen wir über eine verschlüsselte Verbindung. Vor Ort muss dafür niemand eingreifen.

Überwachung der Hardware

Platten, Netzteile, Lüfter und Temperaturen werden mit überwacht, damit ein Defekt auffällt, bevor er zum Ausfall wird.

Betriebsmodell

Wer kümmert sich worum?

Von der Anwendung bis zur Stromversorgung stapeln sich mehrere Schichten übereinander. Entscheidend ist nicht, wie viele davon es gibt, sondern wo der Schnitt zwischen Ihnen und uns liegt.

  • Ihre FachanwendungenFileserver, Datenbanken, FachverfahrenSie
  • Betriebssysteme der VMsauf Wunsch als ADMINaaS bei unsgemeinsam
  • VirtualisierungProxmox oder VMware, per FernwartungStylite
  • Server, Storage und NetzHardware in Ihren Räumen, betreut von unsStylite
  • Raum, Strom, KühlungStellplatz und Versorgung am StandortSie

Der Unterschied zum VSP liegt genau in der untersten Schicht: Raum, Strom und Kühlung bleiben bei Ihnen. Alles darüber betreuen wir – aus der Ferne, aber mit denselben Werkzeugen wie im eigenen Rechenzentrum.

Typische Anwendungen

Was Kunden auf SMA betreiben.

Lokale File-Server mit großen DatenbeständenDomain-ControllerDatenbank-Plattformen mit hohem DurchsatzIntranet- oder MailserverAnwendungen mit hoher BandbreitenanforderungStandorte mit Maschinen- oder Geräteanbindung

Die andere Linie

Virtual Server Pool (VSP)

Ihre Server stehen in unserem Rechenzentrum – Sie arbeiten damit, als stünden sie nebenan.

Ansehen

Beide Linien lassen sich kombinieren – lokal, was lokal bleiben muss, im Rechenzentrum, was von überall erreichbar sein soll.

FAQ

Häufige Fragen zu SMA.

Was braucht es bei uns vor Ort?
Einen abschließbaren Raum mit ausreichender Kühlung und einer belastbaren Stromversorgung sowie die Netzanbindung. Was davon vorhanden ist und was ergänzt werden muss, klären wir vor der Auslegung – das ist Teil der Planung, keine Überraschung hinterher.
Wem gehört die Hardware?
Das legen wir gemeinsam fest – Kauf oder Überlassung im Rahmen des Betriebsvertrags sind beide möglich. Welche Form günstiger ist, hängt von der geplanten Laufzeit und Ihrer bilanziellen Sicht ab.
Wie greifen Sie auf unsere Systeme zu?
Über eine verschlüsselte Verbindung, die ausschließlich für die Fernwartung eingerichtet wird. Der Zugang ist auf die betreuten Systeme begrenzt und wird protokolliert.
Was passiert, wenn Hardware ausfällt?
Die Überwachung meldet Defekte an Platten, Netzteilen und Lüftern in der Regel, bevor sie sich auf den Betrieb auswirken. Wie schnell Ersatz vor Ort sein soll und welche Teile dafür vorgehalten werden, legen wir im Betriebskonzept fest.
Können wir später ins Rechenzentrum wechseln?
Ja. Weil Ihre Systeme virtualisiert laufen, ist der Wechsel in den Virtual Server Pool ein Umzug der Maschinen und kein Neuaufbau. Auch der umgekehrte Weg und ein Mischbetrieb sind möglich.

Kontakt

Service Management Appliance (SMA) unverbindlich anfragen

Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

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