IT-Sicherheit als Prozess · Made in Germany

Sind Sie sicher?

IT-Sicherheit ist ein kontinuierlicher Prozess, der Aufmerksamkeit und Anpassung erfordert. Wir verbinden geschulte Anwender, eine abgesicherte Infrastruktur und offene Technologien zu einem Schutzkonzept, das zu Ihrem Unternehmen passt – betrieben und überwacht aus unserem eigenen Rechenzentrum.

Schematische Darstellung. Überwachung ist kein Zustand, sondern ein Vorgang, der weiterläuft – auch wenn gerade nichts passiert.

Positionierung

IT-Sicherheit ist kein Produkt, das man einmal kauft.

Für eine robuste IT braucht es mehr als eine Firewall und ein Antivirenprogramm. Notwendig ist eine Mischung aus Transparenz, Kommunikation und zielgerichteten Maßnahmen, die Technologie, Prozesse und das Bewusstsein aller Mitarbeitenden einbezieht. Sicherheit ist kein Zustand, den man einmal einkauft, sondern ein Prozess, den man pflegt.

Zwei elementare Bausteine müssen auf mögliche Gefahrenlagen vorbereitet sein: die Anwender – sie brauchen ein Bewusstsein für die Bedrohungen im Arbeitsalltag – und die eigene IT-Infrastruktur, in die vorausschauend investiert werden muss. Als IT-Outsourcing-Spezialist mit eigenem Rechenzentrum setzen wir dabei konsequent auf Technologieoffenheit, die Vermeidung von Vendor-Lock-in und darauf, komplexe Sicherheitsthemen verständlich zu vermitteln.

Die Bedrohungslage

Warum jetzt handeln.

Cyber-Angriffe treffen längst nicht mehr nur Großkonzerne. Automatisierte Angriffe, Phishing-Kampagnen und Ransomware richten sich gerade gegen kleinere Organisationen, weil dort die Schutzmaßnahmen häufig lückenhaft sind. Ein einziger unbedachter Klick, ein nicht eingespieltes Update oder eine ungeschützte Fernverbindung kann ausreichen, um den gesamten Betrieb lahmzulegen. Für Arztpraxen, Sozialeinrichtungen und Verbände kommt hinzu, dass hier besonders schützenswerte Daten verarbeitet werden – ein Vorfall ist dann nicht nur ein technisches, sondern auch ein rechtliches und ein Vertrauensproblem.

Unser Ansatz auf einen Blick

Technik, Prozesse und Menschen – zu einem Schutzkonzept verbunden.

Zwei Säulen

Anwender- und Infrastruktursicherheit greifen ineinander – Technik allein genügt nicht.

Aus einer Hand

Beratung, Systemdesign, Umsetzung und Betrieb – ein Ansprechpartner, keine Schnittstellenverluste.

Made in Germany

Betrieb aus dem Stylite Rechenzentrum – Tier-4+-klassifizierter Standort mit ISO-27001-Zertifizierung.

Open Source

Offene Technologien vermeiden Vendor-Lock-in und Lizenzfallen – volle Transparenz und Kontrolle.

Handeln · Messen · Kommunizieren

Kontinuierliches Monitoring und offener Austausch statt einmaliger Momentaufnahme.

Für den Ernstfall gerüstet

Backup, Recovery und ein Kriseninterventionsteam, das im Notfall erreichbar ist.

Segmentierung statt flachem Netz

Die Firewall steht nicht nur nach außen, sondern auch zwischen den Zonen. Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, wird abgewiesen.

InternetunvertrautFirewallRegelwerkProtokollierungServer & FachanwendungenVLAN 10Büro-ArbeitsplätzeVLAN 20Gäste-WLANVLAN 30 · isoliertMedizin-/FachgeräteVLAN 40 · nur nötige Ports
erlaubter Verkehrabgewiesen und protokolliert

Säule 1

Anwendersicherheit

Der Mensch ist keine Schwachstelle, sondern die erste Verteidigungslinie – wenn er vorbereitet ist. Diese Säule macht aus Mitarbeitenden eine „menschliche Firewall“.

Awareness-Schulungen

Regelmäßige Schulungen machen aus potenziellen Schwachstellen aktive Verteidiger: Phishing erkennen, sichere Passwörter, sensibler Umgang mit Daten. Mit „Awareness Next“ ergänzen wir realistische Phishing-Simulationen und E-Learning – so wird Gelerntes messbar.

Multifaktor-Authentifizierung (MFA)

Selbst wenn ein Passwort kompromittiert wird, verhindert MFA in den meisten Fällen den unbefugten Zugriff. Die Kombination aus Wissen (Passwort) und Besitz (z. B. Smartphone) erhöht die Hürde erheblich – bei geringem Aufwand.

Endpoint Security

Jedes Gerät, das sich mit Ihrem Netzwerk verbindet, wird geschützt: Antivirus, lokale Firewalls, Verschlüsselung, Zugriffskontrollen und – bei mobilen Geräten – zentrales Mobile Device Management. Ihr digitaler Türsteher, rund um die Uhr.

Erkennen Sie die Fälschung?

Drei Mails aus einem gewöhnlichen Posteingang. Eine davon ist Phishing.

Säule 2

Infrastruktursicherheit

Die zweite Säule betrifft die Technik, auf der Ihr Geschäftsbetrieb läuft. Jede Schicht – von der Datenhaltung bis zum Netzübergang – trägt zur Gesamtsicherheit bei.

Storage: sichere Datenhaltung

Hochverfügbare, skalierbare Storage-Lösungen mit Verschlüsselung ruhender Daten, strengen Zugriffskontrollen, regelmäßigen Backups und optionaler Anomalie-Erkennung.

VLAN-Switching: Segmentierung

Virtuelle LANs trennen Netzwerkbereiche logisch, verhindern unbefugten Zugriff zwischen Abteilungen und reduzieren laterale Bewegungen von Angreifern – nebenbei bessere Performance.

Hypervisor: sichere Virtualisierung

Micro-Segmentierung, VM-Verschlüsselung und sichere Boot-Prozesse. Auf Wunsch mit Proxmox VE – der offenen Basis auch unserer hochverfügbaren Firewall.

Firewall: Ihr Schutzschild

Drei bewährte Wege – Securepoint NextGen UTM „Made in Germany“ sowie die Open-Source-Firewalls pfSense und OPNsense. Wir beraten herstellerneutral, welcher Ansatz passt.

DNS: sicheres Fundament

Schutz vor DNS-Hijacking, Cache-Poisoning und DDoS: DNSSEC, DNS-Filtering und redundante DNS-Server, kontinuierlich überwacht.

Hochverfügbarkeit

Für geschäftskritische Umgebungen zwei Wege: ein CARP-Paar aus zwei Appliances, das die Adresse im Ausfall übernimmt – oder eine Firewall-VM auf einem 2-Node-Proxmox-Cluster, ohne teures SAN.

Handeln · Messen · Kommunizieren

Sieben Punkte für Ihre Sicherheit.

Keine endlose Compliance-Liste, sondern ein knapper Rahmen, der sich im Alltag bewährt hat.

1

Immer auf dem neuesten Stand

Regelmäßige Updates von VMs, Betriebssystemen, Plattformen und Webseiten – proaktiver Schutz statt Nacharbeit.

2

Sichere Zugänge

2-Faktor-Authentifizierung und sichere VPN-Verbindungen stellen sicher, dass nur autorisierte Personen Zugriff haben.

3

Backup & Recovery

Umfassendes System für VMs und individuelle Codes – für schnelle, zuverlässige Wiederherstellung.

4

Türen zu! – Netzwerksicherheit

Aktuell konfigurierte Firewalls mit IP-Einschränkungen minimieren die Angriffsfläche.

5

Transparenz durch Monitoring

Kontinuierliche Überwachung mit Uptime Kuma und Checkmk sowie Pen-Test-Tools und Regel-Scans.

6

Qualitätssicherung für Software

Regelmäßige Prüfung auf Funktionalität, Entwicklungsnachhaltigkeit und Sicherheit.

7

Sicherheit durch Kommunikation

Offener Austausch zwischen Web-Team, interner IT, Entwicklung sowie Datenschutz und Compliance.

Für wen ist die Lösung gedacht?

Passgenau für die Stylite-Kernklientel.

Mittelständische Unternehmen

Geschäftskritische Prozesse absichern, ohne eine eigene Security-Abteilung aufzubauen – mit einem Partner für Beratung, Betrieb und Notfallhilfe.

Verbände und Vereine

Mitglieder- und Gremiendaten bei verteilten, oft ehrenamtlichen Strukturen schützen – mit klaren Zugriffsrechten und bezahlbarer, professioneller Infrastruktur.

Soziale & medizinische Einrichtungen

Besonders schützenswerte Daten verarbeiten: segmentierte Netze, abgesicherte Fernzugriffe und ein deutsches Rechenzentrum als Grundlage für datenschutzkonformes Arbeiten.

Orbit – unsere Werkzeuge für Firewall und Netzwerk

Damit Sicherheit ein Prozess bleibt und keine Momentaufnahme, haben wir eigene Software gebaut: Orbit Dashboard führt OPNsense-, pfSense- und Securepoint-Systeme in einer Ansicht zusammen, Orbit Monitor scannt Netze wiederkehrend und meldet, was sich verändert hat. Beide sind quelloffen einsehbar.

Zu Orbit

Akuter Sicherheitsvorfall?

Unser Kriseninterventionsteam unterstützt Sie in akuten Notsituationen – von Forensik und Krisenmanagement über Systemvirtualisierung und Beweissicherung bis zu individuellen Speziallösungen. Erste Eskalationsschritte in den ersten Stunden sind oft entscheidend.

Notfallkontakt

Wenn es doch passiert: der Ablauf

Die Reihenfolge, in der wir einen Vorfall abarbeiten.

  1. Meldung

    Sie rufen an

    Kein Ticketformular, keine Warteschleife bei einem Callcenter. Sie erreichen Menschen, die Ihre Umgebung kennen – das spart die erste halbe Stunde Erklären.

  2. Lagebild

    Was ist betroffen?

    Gemeinsam klären wir, welche Systeme betroffen sind, was noch läuft und ob personenbezogene Daten im Spiel sind. Daraus ergibt sich, was zuerst passieren muss.

  3. Eindämmung

    Ausbreitung stoppen

    Betroffene Segmente werden isoliert, Zugänge gesperrt, Sicherungen vor Überschreibung geschützt. Parallel sichern wir Spuren, bevor sie beim Aufräumen verloren gehen.

  4. Wiederanlauf

    Zurück in den Betrieb

    Wiederherstellung aus geprüften Sicherungen, in der Reihenfolge, die Ihr Betrieb braucht – nicht in der Reihenfolge, die technisch am bequemsten ist.

  5. Nachbereitung

    Dokumentation und Lehren

    Was ist passiert, was wurde getan, was ändern wir. Bei meldepflichtigen Vorfällen unterstützen wir bei der Aufbereitung für Aufsichtsbehörde und Datenschutz.

Wie schnell die einzelnen Schritte greifen, hängt vom vereinbarten Servicevertrag und der Erreichbarkeit Ihrer Systeme ab. Verbindliche Reaktionszeiten halten wir dort schriftlich fest – nicht auf einer Webseite.

FAQ

Häufige Fragen zur IT-Sicherheit.

Warum reicht eine Firewall allein nicht aus?
Eine Firewall schützt den Netzübergang, aber nicht vor unbedachten Klicks, schwachen Passwörtern oder ungepatchten Systemen. Wirksame Sicherheit entsteht erst im Zusammenspiel aus geschulten Anwendern, abgesicherter Infrastruktur und laufendem Betrieb.
Wir sind ein kleiner Betrieb – sind wir überhaupt ein Ziel?
Ja. Ein Großteil der Angriffe läuft automatisiert und sucht gezielt nach ungeschützten Systemen, unabhängig von der Unternehmensgröße. Gerade kleinere Organisationen sind attraktiv, weil dort die Schutzmaßnahmen oft lückenhaft sind.
Was bedeutet „IT-Sicherheit als Prozess“ konkret?
Statt einmaliger Maßnahmen betreiben wir Ihre Sicherheit fortlaufend: Updates, Monitoring, Backups und regelmäßige Überprüfungen. So bleibt der Schutz auch dann wirksam, wenn sich Bedrohungen und Systeme verändern.
Setzt ihr auf einen bestimmten Hersteller?
Nein. Wir sind technologieoffen und beraten herstellerneutral. Für Firewalls bieten wir die Securepoint UTM „Made in Germany“ ebenso an wie die Open-Source-Lösungen pfSense und OPNsense – und empfehlen das, was zu Ihrer Umgebung passt.
Warum Open Source im Sicherheitsbereich?
Offener Quellcode schafft Transparenz und vermeidet Vendor-Lock-in sowie Lizenzfallen. Sie bleiben unabhängig und behalten die Kontrolle über Ihre Infrastruktur – bei professioneller Betreuung durch uns.
Wo werden unsere Systeme betrieben?
Auf Wunsch in unserem eigenen Rechenzentrum in Deutschland – einem Tier-4+-klassifizierten Standort mit ISO-27001-Zertifizierung – oder vor Ort in Ihrem Netzwerk. Sie entscheiden.
Bietet ihr Mitarbeiterschulungen an?
Ja. Mit Awareness-Trainings inklusive Phishing-Simulationen und E-Learning sensibilisieren wir Ihr Team gezielt – die wirksamste und zugleich günstigste Sicherheitsmaßnahme.
Was passiert, wenn unsere Firewall ausfällt?
Für kritische Umgebungen bieten wir eine hochverfügbare Firewall auf Basis eines 2-Node-Proxmox-Clusters mit automatischem Failover in wenigen Minuten – ohne teures SAN.
Könnt ihr uns im Notfall helfen, auch ohne Bestandskunde zu sein?
Ja. Unser Kriseninterventionsteam unterstützt bei akuten Vorfällen – von Forensik und Beweissicherung bis zur Wiederherstellung des Betriebs.
Wie fangen wir am besten an?
Mit einer Bestandsaufnahme. In einem ersten Gespräch klären wir, wo Sie stehen und welche Maßnahmen den größten Effekt haben – daraus entsteht ein priorisierter, verständlicher Fahrplan.

Kontakt

IT-Sicherheit unverbindlich anfragen

Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

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