Orbit Werkzeuge aus dem Betrieb.
Drei Werkzeuge, die aus unserer täglichen Arbeit entstanden sind: für die Verwaltung von Firewall-Flotten, für wiederkehrende Netzwerk-Scans und für die Pflege von SSH-Zugängen. Der Quellcode liegt offen.
Orbit Dashboard – Beispielansicht einer Firewall-Flotte
Warum wir eigene Software bauen
Was im Betrieb fehlt, merkt man im Betrieb.
Wir betreiben IT-Infrastruktur für Organisationen, deren Systeme geschäfts- oder versorgungskritisch sind. Dabei stößt man regelmäßig an Stellen, an denen die verfügbaren Werkzeuge nicht passen: weil sie einen einzelnen Hersteller voraussetzen, weil sie einen eingehenden Zugriff verlangen, den es nicht geben soll, oder weil sie Fragen nicht beantworten, die im Alltag jeden Tag gestellt werden.
Aus diesen Stellen sind die Orbit-Werkzeuge entstanden. Sie sind kein Nebenprodukt, sondern Teil unserer Arbeitsweise – und weil wir sie selbst einsetzen, entscheidet der Betrieb über ihre Entwicklung, nicht ein Produktplan. Der Quellcode ist öffentlich einsehbar, damit nachvollziehbar bleibt, was die Software mit Ihren Systemen tut.
Die Werkzeuge im Überblick
Drei Fragen, die im Betrieb ständig auftauchen.
Läuft die Flotte? Ist etwas offen, das zu sein hätte? Wer hat Zugriff? Für jede dieser Fragen gibt es ein Werkzeug – einzeln einsetzbar, ohne Abhängigkeit untereinander.
Wie die Werkzeuge gebaut sind
Entscheidungen, die sich durch alle drei ziehen.
Quelloffen einsehbar
Alle drei Werkzeuge liegen öffentlich auf GitHub. Was mit Ihren Systemen geschieht, lässt sich im Quelltext nachlesen statt einer Produktbeschreibung glauben.
Ausgehend statt eingehend
Wo möglich meldet sich das verwaltete System beim Werkzeug, nicht umgekehrt. Das funktioniert hinter NAT und erspart Freigaben, die niemand haben möchte.
Herstellerübergreifend
OPNsense, pfSense und Securepoint in einer Oberfläche; Scanner-Ergebnisse nach Checkmk und Prometheus. Die Werkzeuge fügen sich in vorhandene Landschaften ein.
Sparsam mit Geheimnissen
Gespeicherte Zugangsdaten liegen verschlüsselt; im Push-Betrieb kommt das Dashboard ganz ohne hinterlegten API-Schlüssel der Firewall aus.
Selbst betreibbar
Jedes Werkzeug läuft über Docker Compose auf eigener Hardware. Kein Zwang zu einem gehosteten Dienst, keine Datenabgabe an Dritte.
Im eigenen Einsatz erprobt
Wir entwickeln die Werkzeuge für unsere eigene Arbeit weiter. Was im Betrieb stört, wird geändert – das ist der kürzeste Weg von Rückmeldung zu Verbesserung.
Lizenz
Quelloffen, mit einer klaren Grenze.
Alle drei Werkzeuge stehen unter der Business Source License 1.1. Sie dürfen den Quellcode lesen, bauen, verändern und produktiv für Ihre eigene Organisation einsetzen – kostenfrei. Was eine kommerzielle Lizenz braucht, ist der Betrieb als gehosteter Dienst für Dritte oder der Weiterverkauf.
Jede veröffentlichte Version wechselt vier Jahre nach ihrer Veröffentlichung in die GPL v3 oder später. Die Öffnung ist damit nicht von unserem Wohlwollen abhängig, sondern in der Lizenz festgeschrieben.
Lieber betreiben lassen als selbst betreiben?
Die Orbit-Werkzeuge sind das, womit wir arbeiten – Firewall-Flotten überwachen, Netze scannen, Zugänge pflegen. Wenn Sie diese Aufgaben nicht selbst übernehmen möchten, ist das unser Tagesgeschäft: Administration as a Service aus dem eigenen Rechenzentrum.
FAQ
Häufige Fragen zu Orbit.
Was ist Orbit?
Kann ich die Werkzeuge selbst betreiben?
Was kostet das?
Setzt Orbit voraus, dass ich Kunde bei Stylite bin?
Welche Umgebung wird vorausgesetzt?
Warum ist der Quellcode öffentlich?
Kontakt
Orbit unverbindlich anfragen
Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.