Eigenentwicklung · Quelloffen · Aus dem eigenen Betrieb

Orbit Werkzeuge aus dem Betrieb.

Drei Werkzeuge, die aus unserer täglichen Arbeit entstanden sind: für die Verwaltung von Firewall-Flotten, für wiederkehrende Netzwerk-Scans und für die Pflege von SSH-Zugängen. Der Quellcode liegt offen.

orbit.ihre-domain.de
HubPush-Rate42/min
Checks
2
IPsec
1
Erreichbar
14/14
Firmware
3 offen
InstanzPlattformFirmwareIPsecStatus
fw-bensheim-01OPNsense25.7.44/4OK
fw-heppenheimOPNsense25.7.42/2OK
fw-praxis-nordSecurepoint12.6.11/2WARN
fw-lager-suedpfSense2.7.23/3CRIT
fw-verwaltungOPNsense25.1.92/2WARN
fw-lager-sued · IPsec-Tunnel „Standort-Ost“ neu aufgebautgerade eben

Orbit Dashboard – Beispielansicht einer Firewall-Flotte

Warum wir eigene Software bauen

Was im Betrieb fehlt, merkt man im Betrieb.

Wir betreiben IT-Infrastruktur für Organisationen, deren Systeme geschäfts- oder versorgungskritisch sind. Dabei stößt man regelmäßig an Stellen, an denen die verfügbaren Werkzeuge nicht passen: weil sie einen einzelnen Hersteller voraussetzen, weil sie einen eingehenden Zugriff verlangen, den es nicht geben soll, oder weil sie Fragen nicht beantworten, die im Alltag jeden Tag gestellt werden.

Aus diesen Stellen sind die Orbit-Werkzeuge entstanden. Sie sind kein Nebenprodukt, sondern Teil unserer Arbeitsweise – und weil wir sie selbst einsetzen, entscheidet der Betrieb über ihre Entwicklung, nicht ein Produktplan. Der Quellcode ist öffentlich einsehbar, damit nachvollziehbar bleibt, was die Software mit Ihren Systemen tut.

Die Werkzeuge im Überblick

Drei Fragen, die im Betrieb ständig auftauchen.

Läuft die Flotte? Ist etwas offen, das zu sein hätte? Wer hat Zugriff? Für jede dieser Fragen gibt es ein Werkzeug – einzeln einsetzbar, ohne Abhängigkeit untereinander.

Wie die Werkzeuge gebaut sind

Entscheidungen, die sich durch alle drei ziehen.

Quelloffen einsehbar

Alle drei Werkzeuge liegen öffentlich auf GitHub. Was mit Ihren Systemen geschieht, lässt sich im Quelltext nachlesen statt einer Produktbeschreibung glauben.

Ausgehend statt eingehend

Wo möglich meldet sich das verwaltete System beim Werkzeug, nicht umgekehrt. Das funktioniert hinter NAT und erspart Freigaben, die niemand haben möchte.

Herstellerübergreifend

OPNsense, pfSense und Securepoint in einer Oberfläche; Scanner-Ergebnisse nach Checkmk und Prometheus. Die Werkzeuge fügen sich in vorhandene Landschaften ein.

Sparsam mit Geheimnissen

Gespeicherte Zugangsdaten liegen verschlüsselt; im Push-Betrieb kommt das Dashboard ganz ohne hinterlegten API-Schlüssel der Firewall aus.

Selbst betreibbar

Jedes Werkzeug läuft über Docker Compose auf eigener Hardware. Kein Zwang zu einem gehosteten Dienst, keine Datenabgabe an Dritte.

Im eigenen Einsatz erprobt

Wir entwickeln die Werkzeuge für unsere eigene Arbeit weiter. Was im Betrieb stört, wird geändert – das ist der kürzeste Weg von Rückmeldung zu Verbesserung.

Lizenz

Quelloffen, mit einer klaren Grenze.

Alle drei Werkzeuge stehen unter der Business Source License 1.1. Sie dürfen den Quellcode lesen, bauen, verändern und produktiv für Ihre eigene Organisation einsetzen – kostenfrei. Was eine kommerzielle Lizenz braucht, ist der Betrieb als gehosteter Dienst für Dritte oder der Weiterverkauf.

Jede veröffentlichte Version wechselt vier Jahre nach ihrer Veröffentlichung in die GPL v3 oder später. Die Öffnung ist damit nicht von unserem Wohlwollen abhängig, sondern in der Lizenz festgeschrieben.

Lieber betreiben lassen als selbst betreiben?

Die Orbit-Werkzeuge sind das, womit wir arbeiten – Firewall-Flotten überwachen, Netze scannen, Zugänge pflegen. Wenn Sie diese Aufgaben nicht selbst übernehmen möchten, ist das unser Tagesgeschäft: Administration as a Service aus dem eigenen Rechenzentrum.

Zu den IT-Lösungen

FAQ

Häufige Fragen zu Orbit.

Was ist Orbit?
Orbit ist der gemeinsame Name für die Software, die wir für unseren eigenen IT-Betrieb entwickeln: Orbit Dashboard für die Verwaltung von Firewall-Flotten, Orbit Monitor für wiederkehrende Port- und Schwachstellen-Scans und Orbit SSH Manager für die Pflege von SSH-Zugängen. Alle drei sind quelloffen einsehbar.
Kann ich die Werkzeuge selbst betreiben?
Ja. Jedes Werkzeug läuft über Docker Compose auf Ihrer eigenen Hardware, die Einrichtungsschritte stehen in den jeweiligen Repositories. Die Business Source License erlaubt den produktiven Einsatz innerhalb Ihrer eigenen Organisation kostenfrei.
Was kostet das?
Für den Einsatz in der eigenen Organisation fallen keine Lizenzkosten an. Eine kommerzielle Lizenz brauchen Sie, wenn Sie ein Orbit-Werkzeug als gehosteten Dienst für Dritte anbieten oder weiterverkaufen möchten. Sprechen Sie uns dazu an.
Setzt Orbit voraus, dass ich Kunde bei Stylite bin?
Nein. Die Repositories sind öffentlich und der Einsatz ist unabhängig von einer Geschäftsbeziehung mit uns möglich. Umgekehrt sind die Werkzeuge auch Teil unserer Betriebsleistungen – wenn Sie Ihre Infrastruktur von uns betreuen lassen, arbeiten wir damit.
Welche Umgebung wird vorausgesetzt?
Ein Host mit Docker und Docker Compose genügt für den Einstieg. Orbit Dashboard und Orbit Monitor bringen eine MariaDB mit, der SSH Manager kommt im Standard mit einer SQLite-Datei aus. Die Verschlüsselung der Verbindung von außen liegt bei Ihrem vorgelagerten Reverse Proxy.
Warum ist der Quellcode öffentlich?
Weil die Werkzeuge tief in Systeme eingreifen, die geschäftskritisch sind. Bei Software, die Firewall-Regeln schreibt, Netze scannt oder SSH-Zugänge verwaltet, halten wir Nachvollziehbarkeit für eine Voraussetzung und nicht für eine Zugabe.

Kontakt

Orbit unverbindlich anfragen

Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.

DSGVO-konform
Hosting im eigenen RZ in Deutschland · AVV nach Art. 28 DSGVO
Terminwunsch (optional)