Orbit Monitor
Welche Ports sind offen – und seit wann?
Netzwerke verändern sich unbemerkt: ein Dienst wird zu Testzwecken freigeschaltet und bleibt offen, ein Gerät bringt einen Standardport mit, ein SSH-Server wird aufgeweicht. Orbit Monitor scannt Ihre Netze regelmäßig, hält den Verlauf fest und meldet, was neu ist oder von Ihren Vorgaben abweicht.
Beispielhafte Ansicht aus Orbit Monitor. Hostnamen und Zahlen sind erfunden – die Oberfläche zeigt, wie die Informationen zusammenlaufen.
Worum geht es?
Ein Scan ist ein Stichtag. Interessant ist die Veränderung.
Ein einzelner Portscan sagt, wie es heute aussieht. Wertvoll wird die Information erst im Vergleich: Welcher Port war letzte Woche noch zu? Welcher SSH-Server hat seit dem letzten Durchlauf schwächere Verfahren zugelassen? Orbit Monitor scannt wiederkehrend, speichert die Ergebnisse und arbeitet mit den Unterschieden – von mehreren Standorten aus, wenn ein Netz von außen anders aussieht als von innen.
Was das Werkzeug kann
Die Funktionen im Überblick.
Port-Scanning mit Masscan und Nmap
Breite Erfassung über Masscan, Diensterkennung über Nmap – die Kombination aus schnellem Überblick und genauer Bestimmung.
NSE-Schwachstellenprüfung
Die Nmap Scripting Engine mit 22 mitgelieferten Profilen – von Schnellprüfung über Web-Anwendungen bis SSL/TLS-Audit. Profile lassen sich klonen, anpassen oder neu anlegen; erkannte CVEs werden automatisch ausgelesen.
SSH-Sicherheitsanalyse
Erkennt zugelassene Anmeldeverfahren, schwache Chiffren und Schlüsselaustausch-Algorithmen, verfolgt SSH-Versionen und meldet, wenn sich die Konfiguration gegenüber dem letzten Durchlauf verschlechtert hat.
Scanner an mehreren Standorten
Scanner-Agenten laufen als Container an unterschiedlichen Orten und holen sich ihre Aufträge vom zentralen Server. So sehen Sie das Netz aus der Perspektive, die zählt.
Greenbone-Anbindung
Optional lässt sich Greenbone Community Edition einbinden – über einen Socket, ohne deren Weboberfläche. Ergebnisse kommen mit CVSS-Bewertung, CVE-Zuordnung und Lösungshinweisen zurück.
Alarmierung nach Regeln
Konfigurierbare Meldungen bei neuen Ports, Verstößen gegen Ihre Vorgaben, SSH-Auffälligkeiten sowie NSE- und Greenbone-Funden ab mittlerem Schweregrad.
Berichte für die Ablage
Export als PDF und CSV – etwa als Nachweis über den Zustand der SSH-Härtung zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Weboberfläche mit Verlauf
React-Oberfläche mit Dunkelmodus, in der Befunde, Verlauf und Vergleiche zwischen Durchläufen zusammenlaufen.
Auf den Punkt
Was die Umsetzung ausmacht.
- Der Scanner erkennt beim Start selbst, was er kann: mit eingebundenem Greenbone-Socket übernimmt derselbe Container Portscans und Schwachstellenprüfung.
- Scanner-Agenten holen ihre Aufträge aktiv beim Server ab – der Server muss die Scanner nicht erreichen können.
- Befunde werden gegen den vorigen Durchlauf gestellt, statt nur den Ist-Zustand zu zeigen.
- Aus NSE-Ergebnissen werden CVEs automatisch extrahiert und lösen Meldungen aus.
Technik
Worauf Orbit Monitor aufsetzt.
Damit Sie einschätzen können, was der Betrieb bei Ihnen bedeutet – und was Sie im Quelltext erwartet.
- Oberfläche
- React mit Vite
- Backend
- Python mit FastAPI
- Datenbank
- MariaDB
- Scanner
- Masscan, Nmap mit NSE, Nuclei, SSH-Probe, optional GVM
- Betrieb
- Docker Compose, Scanner als eigener Container
- Lizenz
- Business Source License 1.1
Aus der Praxis entstanden
Regelmäßiges Scannen ist ein Baustein von IT-Sicherheit als betreutem Prozess – wirksam wird er im Zusammenspiel mit Firewall, Segmentierung und Awareness.
Ebenfalls in Orbit
Die anderen Werkzeuge.
FAQ
Häufige Fragen zu Orbit Monitor.
Was unterscheidet Orbit Monitor von einem einmaligen Portscan?
Warum mehrere Scanner?
Brauche ich Greenbone dafür?
Welche Netze darf ich damit scannen?
Welche Rechte braucht der Scanner?
Kontakt
Orbit Monitor unverbindlich anfragen
Sie möchten ein konkretes Angebot, eine Demo oder haben Fragen zur Migration? Schreiben Sie uns – wir melden uns in der Regel innerhalb eines Werktags.