Orbit SSH Manager
Wer hat eigentlich Zugriff auf welchen Server?
SSH-Zugänge wachsen still: ein Schlüssel für den Dienstleister, einer für die Migration, einer für den Kollegen, der das Projekt inzwischen abgegeben hat. Verteilt über Dutzende authorized_keys-Dateien lässt sich kaum noch beantworten, wer worauf zugreifen kann. Orbit SSH Manager macht diese Dateien über alle Hosts hinweg sicht- und pflegbar.
Beispielhafte Ansicht aus Orbit SSH Manager. Hostnamen und Zahlen sind erfunden – die Oberfläche zeigt, wie die Informationen zusammenlaufen.
Worum geht es?
Der Schlüssel ist schnell verteilt. Zurückgenommen wird er selten.
Einen öffentlichen Schlüssel auf einen Server zu legen dauert eine Minute. Ihn von zwanzig Servern wieder zu entfernen, wenn jemand das Unternehmen verlässt, ist ein Nachmittag Handarbeit – und niemand weiß hinterher sicher, ob es vollständig war. Orbit SSH Manager liest die authorized_keys-Dateien aller eingebundenen Hosts, stellt sie zentral dar und schreibt Änderungen von dort aus zurück.
Was das Werkzeug kann
Die Funktionen im Überblick.
Schlüssel über alle Hosts hinweg
Die authorized_keys-Dateien aller eingebundenen Hosts an einer Stelle – lesbar, durchsuchbar und pflegbar, statt Host für Host über die Kommandozeile.
Zugriff je Benutzer nachvollziehen
Sichtbar machen, welcher Schlüssel auf welchem Host für welchen Benutzer hinterlegt ist – die Grundlage, um beim Ausscheiden vollständig aufzuräumen.
Schutz gegen ungewollte Änderungen
Eine Datei .ssh/system_readonly auf dem Host sperrt jede Änderung durch den SSH Manager, .ssh/user_readonly nur für einen bestimmten Benutzer. Beide nehmen eine Begründung auf, die in der Oberfläche angezeigt wird.
Hosts stilllegen
Ein Host lässt sich in der Oberfläche deaktivieren – dann bleiben alle SSH-Operationen darauf aus. Praktisch für Wartungsfenster und für Systeme auf dem Weg in den Ruhestand.
Anmeldung und Rechte
Zugang über eine htpasswd-Datei mit bcrypt-Hashes, Sitzungen über JWT. Alle Schnittstellen außer der Anmeldung selbst verlangen ein gültiges Token.
Ausschließlich schlüsselbasiert
Der Server verbindet sich zu den verwalteten Hosts nur mit einem eigenen SSH-Schlüssel. Passwörter der Zielsysteme werden nicht benötigt und nicht gespeichert.
Datenhaltung nach Wahl
Standardmäßig eine SQLite-Datei, über die Konfiguration auf eine andere Datenbank umstellbar. Schema-Änderungen laufen als Migrationen beim Start.
Ein Container
Oberfläche, Schnittstelle und Webserver stecken in einem einzigen Abbild: nginx liefert die Anwendung aus und reicht die Schnittstellenaufrufe intern weiter.
Auf den Punkt
Was die Umsetzung ausmacht.
- Die authorized_keys-Dateien bleiben das, was sie sind – es kommt kein Agent und kein zusätzlicher Dienst auf die verwalteten Hosts.
- Die Sperrdateien liegen auf dem Zielsystem, nicht in der Anwendung: wer den Host besitzt, behält das letzte Wort.
- Zugriffs- und Aktualisierungs-Token sind unterschiedliche Typen und nicht gegeneinander austauschbar.
- Ein fertiges Container-Abbild steht in der GitHub Container Registry bereit.
Technik
Worauf Orbit SSH Manager aufsetzt.
Damit Sie einschätzen können, was der Betrieb bei Ihnen bedeutet – und was Sie im Quelltext erwartet.
- Oberfläche
- React 19 mit TypeScript, Tailwind CSS und Vite
- Backend
- Python 3.12 mit FastAPI und SQLAlchemy
- Datenbank
- SQLite als Standard, über DATABASE_URL austauschbar
- Anmeldung
- htpasswd mit bcrypt, JWT nach HS256
- SSH
- asyncssh, ausschließlich schlüsselbasiert
- Lizenz
- Business Source License 1.1
Aus der Praxis entstanden
Zugriffsverwaltung ist Alltag im Systembetrieb – Orbit SSH Manager ist das Werkzeug, mit dem wir sie in unseren Administrationsleistungen abbilden.
Ebenfalls in Orbit
Die anderen Werkzeuge.
FAQ
Häufige Fragen zu Orbit SSH Manager.
Muss auf den verwalteten Hosts etwas installiert werden?
Wie verhindere ich, dass ein kritischer Host verändert wird?
Welche Anmeldeverfahren gibt es?
Welche Datenbank wird benötigt?
Kontakt
Orbit SSH Manager unverbindlich anfragen
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